Wenn NEM, dann Kölner Liste®.

Die Kölner Liste® bietet Sportlern und deren Umfeld eine Orientierung bei der Nutzung von Nahrungsergänzungsmitteln (NEM). Veröffentlicht werden auf ausgewählte Dopingsubstanzen getestete Produkte mit minimiertem Dopingrisiko.

Viele Sportler unterschiedlicher Leistungsniveaus nutzen NEM. Die Kölner Liste® beurteilt nicht die Sinnhaftigkeit oder Wirkung der Einnahme von NEM. Die Kölner Liste® versucht, die Gefahr von unbewussten Dopingvergehen (bei Testpool-Athleten) und Gesundheitsschäden zu minimieren.

NEM gehören rechtlich zu den Lebensmitteln. Die Vorgaben der Qualitätskontrolle sind bei NEM nicht so hoch wie bei Arzneimitteln. Dies hat zur Folge, dass die Gefahr einer Verunreinigung (Kontamination mit Substanzen, die nicht auf der Verpackung stehen) oder Fälschung (bewusste Beimischung von zumeist verbotenen Substanzen) von Produkten gegeben ist.

Kölner Liste® minimiert das Dopingrisiko.

In einer ersten Studie zu diesem Thema waren 2004 in etwa 15 Prozent der in 13 verschiedenen Ländern erworbenen Nahrungsergänzungsmittel Anabolika (hauptsächlich Prohormone) enthalten, die nicht auf der Packung angegeben waren. In Deutschland enthielten ca. 11 Prozent der getesteten Nahrungsergänzungsmittel verbotene Anabolika. Unter anderem durch den Aufbau der Kölner Liste® 2006 hat sich die Situation grundsätzlich verbessert. So haben Produkte, die sich freiwillig Laboranalysen eines anerkannten Anti-Doping-Programms wie der Kölner Liste® unterziehen, ein signifikant reduziertes Risiko, verbotene Substanzen zu beinhalten.

Service für Testpool-Athleten

Für Testpool-Athleten bietet sich vor Einnahme eines NEM zusätzlich ein Beratungsgespräch mit einem Ernährungsberater oder Arzt an. Ebenso sollten Testpool-Athleten versuchen, Produkte aus getesteten Chargen zu erhalten. Hier hilft der neue Verfügbarkeits-Service der Kölner Liste®.

Wichtig: Die Veröffentlichung eines Produkts auf der Kölner Liste® bedeutet nicht, dass ein Produkt grundsätzlich frei von Dopingsubstanzen ist. Es bedeutet lediglich, dass das Dopingrisiko deutlich minimiert ist. Die Einschätzung des Doping- und Gesundheitsrisikos liegt immer beim Sportler selbst.

Hinweis: Zu Produkten, die nicht auf der Kölner Liste® stehen, können wir keine Auskunft geben.

Die Kölner Liste® ist eine Service-Plattform des Olympiastützpunktes Rheinland in Kooperation mit der NADA und der Athletenkommission des DOSB. Es sei ausdrücklich darauf hingewiesen, dass die Kölner Liste® keine Empfehlung an Sportler beinhaltet, ein Nahrungsergänzungsmittel zu nutzen. Unser Interesse liegt ausschließlich im Bereich der Aufklärung.